Bastian Lange kommentiert: „Together is Better – Harnessing the creative power of urban collaborative spaces“ Die Regierungen haben während der Pandemie in ganz Europa unterschiedlich reagiert und waren hauptsächlich darauf bedacht, das Leben von Risikogruppen zu retten. Junge Erwachsene und weniger gefährdete Gruppen sind jedoch unter dem Radar dieser Top-down-Politik durchgerutscht und wurden an den Rand gedrängt. Dies gilt auch für fragile und kleine Orte an der Schnittstelle zwischen institutioneller Politik und sozialen Bewegungen, wie Makerspaces, Coworking Spaces, offene Werkstätten, Kreativlabore, FabLabs und sogar städtischen Gartenbauprojekte.

Wie wirkt sich die COVID-19 Pandemie auf den Umbau unserer Wirtschaftssysteme aus? Das ARL-Postionspapier zeigt eine Bandbreite unterschiedlicher Deutungsangebote der Pandemie aus der Sicht der Postwachstumsdebatte. Es ordnet sie in ein begrenztes, aber wachsendes Feld progressiver Umbauprozesse der Wirtschaft ein. Zusammen mit Dr. Martina Hülz (ARL), Prof. Dr. Christian Schulz (Universität Luxemburg) und Dr. Benedikt Schmid (Universität Freiburg) werden die vielseitigen Reaktionen im Kontext von Postwachstumsansätzen in der derzeitigen Pademiesituation diskutiert. Es werden Eckpunkte einer emanzipatorischen Transitionsperspektive aufgezeigt. Das Papier entstand im Arbeitskreis „Postwachstumsökonomien“ der ARL.